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KLASSIK NEU DENKEN. Dass sich das Bruckner Orchester neben der Pflege des musikalischen Erbes auch der zeitgenössischen Musik verpflichtet fühlt, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung, denn Tradition und Gegenwart gleichermaßen zu spiegeln ist signifikante Aufgabe eines Orchesters, das im kulturellen Leben unserer Zeit eine wichtige Rolle spielt. Hierfür stehen Ur- und Erstaufführungen von Miguel Kertsman, Robert Beaser, Christoph Cech, Leif Segerstam und - als opus postumus - die Sinfonie Nr. 3 des oberösterreichischen Komponisten Augustinus Franz Kropfreiter. Besonders erfreulich entwickelt sich in diesem Zusammenhang die neue "Linzer Connection", in der das Bruckner Orchester und das Ars Electronica Center ihre Kräfte bündeln - nicht nur mit den gemeinsamen Konzerten beim Ars Electronica Festival, sondern auch mit den konzertanten Aufführungen von Richard Wagners "Ring des Nibelungen" beim Brucknerfest - begonnen in der Saison 2004/05 mit "Rheingold". Der Vorabend der Ring-Tetralogie wurde erstmals von einem virtuellen Cave-Bühnenbild (in der künstlerischen Gestaltung von Johannes Deutsch) unterstützt; ein bislang beispielloser Vorgang in der Geschichte der Ring-Deutungen. Beim Brucknerfest im September 2007 dirigierte Peter Schneider die "Götterdämmerung". Wir laden Sie zu den Aufführungen des Bruckner Orchesters Linz ein und wünschen Ihnen spannende und aufregende Erlebnisse! |

