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Heinrich Schiff

Der Dirigent und Cellist Heinrich Schiff kann auf eine über dreißigjährige Karriere zurückblicken. Nach seinem Cellostudium bei Tobias Kühne und André Navarra debütierte er 1971 in Wien und London und ist seitdem regelmäßig zu Gast bei allen bedeutenden Orchestern, in den großen Musikzentren und bei den wichtigen Festivals in Europa, den USA und Japan.

Heinrich Schiff verfolgte schon während des Studiums umfassendere musikalische Interessen, so hospitierte er u. a. in der Dirigentenklasse Swarovskys. Zu Beginn seiner Karriere stand das Cello fast ausschließlich im Mittelpunkt, doch gewann das Dirigieren ab 1985 zunehmend an Bedeutung in seinen Aktivitäten. Dabei standen ihm befreundete Dirigenten immer wieder beratend zu Seite.
Seit mehr als 10 Jahren nehmen Cellospielen und Dirigieren einen gleichberechtigten Raum innerhalb seiner Konzerttätigkeit ein.

Seit 1990 hatte Heinrich Schiff verschiedene Positionen als Chef- bzw. Erster Gastdirigent bei folgenden Orchestern inne: Deutsche Kammerphilharmonie, Northern Sinfonia, Copenhagen Philharmonic Orchestra, Musikkollegium Winterthur, Radio Sinfonie Orchester Stuttgart, Bruckner Orchester Linz und Wiener Kammerorchester.

Zudem ist Heinrich Schiff immer wieder zu Gast am Pult zahlreicher internationaler Orchester, so z. B. Los Angeles Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, Hallé Orchestra Manchester, Orchestra of the Age of Enlightenment, Oslo Philharmonic, Swedish Radio Stockholm, Sächsische Staatskapelle Dresden, Münchner Philharmoniker, mehrere deutsche Rundfunksinfonieorchester, Berliner Sinfonie-Orchester, Tonhalle Orchester Zürich, Orchestra Santa Cecilia Rom, Wiener Symphoniker und Camerata Salzburg.

Als Operndirigent leitete er Produtionen am Théâtre de la Monnaie in Brüssel ("Zauberflöte" und "Fidelio") und in Zürich/Winterthur ("Die lustigen Weiber von Windsor").

Neben seiner umfangreichen Diskographie als Cellist dokumentieren CD-Veröffentlichungen mit Orchestern wie der Northern Sinfonia, dem Philharmonia Orchestra London und der Deutschen Kammerphilharmonie seine Arbeit als Dirigent. Das Repertoire dieser Einspielungen reicht von Haydn und Beethoven bis zu Schreker, Krenek und Lutoslawski.